Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen

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Am 04. Juni 2019 hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen zum 17. Mal ausgeschrieben.

Die Anträge müssen bis zum 30. September 2019 beim Wissenschaftsministerium eingehen. Die Hochschulen haben jeweils interne Bewerbungsschlusstermine, die in der Regel vier bis sechs Wochen vor dem offiziellen Bewerbungsschluss liegen. Die Förderung beginnt im 1. Quartal 2020.

Formulare und Unterlagen:

Ausschreibung
Richtlinien
Fragebogen

Weitere Informationen zur Ausschreibung und alle nötigen Unterlagen finden Sie auf der Homepage des Programms sowie auf der Homepage des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs.

Ziel des Programms

Das von der Landesregierung Baden-Württemberg ausgeschriebene "Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen" hat das Ziel, exzellente Wissenschaftlerinnen an den Universitäten und Hochschulen des Landes Baden-Württemberg zur Habilitation zu ermutigen und sie dazu materiell in die Lage zu versetzen. Die Förderung erfolgt über Mittel für Stellen (TV-L EG 13), die in die Universitäten, Pädagogischen Hochschulen sowie in Musik- und Kunsthochschulen integriert werden. Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahre, drei davon werden vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Europäischen Sozialfonds getragen, anschließend werden bis zu zwei Jahre durch die jeweilige Hochschule finanziert. Für Medizinerinnen gelten besondere Regelungen.

Finanzielle und persönliche Förderung

Die finanzielle Förderung wird einerseits durch die Universität ergänzt, die der Habilitandin die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellt und sie in die Lehre einbindet. Neben der finanziellen Förderung erhalten die Wrangell-Wissenschaftlerinnen aber auch Gelegenheit Verantwortung in Lehre und Fakultät zu übernehmen und in speziell für sie zugeschnittenen Trainings Kompetenzen für ihre Zukunft als Professorin zu erwerben.

Informationen zur Förderung sowie zu den geförderten Wissenschaftlerinnen der Ausschreibungsrunde 2015 können Sie der Pressemitteilung des MWK entnehmen.

Der erste Schritt auf dem Weg nach Stockholm

Fellows des Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen nutzten die Chance beim 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung am 05. Juli 2019 sich mit Nobelpreisträger*innen und Wissenschaftler*innen aus aller Welt auszutauschen.  Der Tag begann mit einer Schifffahrt unter dem Motto „Your first step to Stockholm: Baden-Württemberg“ zur Insel Mainau, wo die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman aus dem Jemen über ihre Erfahrungen berichtete und die Abschlussdiskussion 'How Can Science Change the World for the Better?' stattfand. Beim Science Picnic auf Mainau konnten sich die Fellows mit Ministerialdirektor Ulrich Steinbach aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) über das Wrangell-Programm austauschen.

An der Abschlussveranstaltung nahmen ca. 600 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 80 Ländern teil. Fachlicher Schwerpunkt der Tagung war dieses Jahr die Physik. Mehr Infos finden Sie auf der Website der Tagung: https://www.lindau-nobel.org/de/ und in der Pressemitteilung des MWK: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/nobelpreistraeger-schifffahrt-2019/.

Lindau69


Zur Person Margarete von Wrangell

Margarete von Wrangell, die Namensgeberin des Programms, war die erste ordentliche Professorin in
Deutschland. Gegen den z.T. erheblichen Widerstand der Professoren wurde sie 1923 an der Universität Hohenheim (früher: Landwirtschaftliche Akademie) berufen und leitete dort bis zu ihrem Tod 1932 das Institut für Pflanzenernährungslehre.

 Margarete von Wrangell
 
 
Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zum Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen entnehmen Sie bitte dem Internetportal des Programms, zu dem Sie hier gelangen.

Seit Herbst 2014 wird das Programm für die LaKoG von Britta Pachale bearbeitet.

Solten Sie Fragen zum Programm haben, wenden Sie sich bitte an Dr. Dagmar Höppel, Leiterin der Geschäftsstelle:  oder an Britta Pachale: