Instrumente für Wissenschaftlerinnen

Europäische Charta für ForscherInnen, Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschenden
Die Europäische Charta für Forscher definiert Rollen, Zuständigkeiten und
Ansprüche von Forschenden, Arbeitgebenden und/oder Geldgebenden von
Forschenden. Ziel ist es, Einstellungsverfahren zu verbessern und
Auswahlverfahren gerechter und transparenter zu machen. Die Charta trägt nicht allein der Zahl der Veröffentlichungen Rechnung, sondern nennt darüber hinaus verschiedene Kriterien für die Beurteilung von Verdiensten, z.B.: Lehre, Betreuung, Teamarbeit, Wissenstransfer, Management sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Hier gelangen Sie zur Charta und zum Verhaltenskodex

Europäische Plattform für Wissenschaftlerinnen
Die European Platform of Women Scientists (EPWS) möchte Europäischen
Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit geben, sich aktiv an den europäischen
wissenschaftspolitischen Debatten zu beteiligen. Ziel ist ein
verstärkter Einsatz für mehr Sensibilität im Hinblick auf
Gender-Thematiken in der Wissenschaft durch den Aufbau von europaweiten
Netzwerken, effektiver Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkbildung.
Mehr Informationen hier.

Fördergemeinschaft wissenschaftlicher Publikationen von Frauen e.V.
Der neu gegründete Verlag "Fördergemeinschaft wissenschaftlicher
Publikationen von Frauen e.V." verspricht herausragende
wissenschaftliche Arbeiten von Frauen ohne Druckkostenzuschüsse zu
publizieren, Tantiemen ab dem ersten verkauften Exemplar zu gewähren
und gründliche Betreuung in der Vorphase der Veröffentlichung zu
leisten. Weitere Informationen hier.

Verbreitung von Forschungsergebnissen
Die Europäische Kommission hat die Publikation "Communicating Science: A Scientist's Survival Kit" veröffentlicht, die WissenschaftlerInnen dabei helfen soll, ihre Aktivitäten der Öffentlichkeit effektiver nahezubringen. Hier können Sie die Publikation einsehen:

Eintrag in die GutachterInnendatenbank leicht gemacht
Da die Anträge, die auf Ausschreibungen im 7. Forschungsrahmenprogramm bei
der Europäischen Kommission eingehen, nach dem Peer-Review-Verfahren
bewertet und ausgewählt werden, wird für die Begutachtung der
Projektanträge eine Vielzahl qualifizierter WissenschaftlerInnen
benötigt. Folgen Sie dem Aufruf der Kommission und tragen Sie sich in
die Expertendatenbank ein, um somit als mögliche Gutachterin für
Projektvorschläge zur Verfügung zu stehen. Zur CORDIS-Homepage gelangen Sie hier.