Das Schlieben-Lange-Programm hat das Ziel die Anzahl der auf eine Professur berufbaren Frauen mit Kind durch eine bessere Vereinbarkeit der Qualifikationsphase mit familiären Pflichten zu erhöhen. Es löst die bis Ende 2006 gewährten Wiedereinstiegsstipendien ab. Gefördert werden (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen mit Kind(ern) in Baden-Württemberg. Mit der Fördermaßnahme kann eine Promotion, Habilitation oder künstlerische Qualifikation unterstützt werden. Dabei dienen die Fördermittel dazu,
- die Unterbrechung der wissenschaftlichen Qualifikation zu verhindern (Förderlinie A),
- den Wiedereinstieg in die wissenschaftliche Qualifikation zu ermöglichen (Förderlinie B)
- oder die Promotion berufsbegleitend durchzuführen (Förderlinie C).

Brigitte Schlieben-Lange (1943-2000), die Namensgeberin des Programms, war eine ausgezeichnete Romanistin und zudem vierfache Mutter. Maßgeblich waren u.a. ihre Forschungen zur Uniformierung der Sprache in der Französischen Revolution. Prof. Schlieben-Lange setzte sich nachdrücklich für die Belange von Wissenschaftlerinnen ein und war 1994-1996 Frauenbeauftragte der Universität Tübingen.
Neuausschreibung des Brigitte Schlieben-Lange-Programms
Soweit der LaKoG bekannt, haben die Hochschulen die Mittel der 2. Ausschreibungsrunde des Brigitte Schlieben-Lange-Programms ausgeschöpft. Über eine nächste Ausschreibung liegen uns noch keine Informationen vor.
