Aufforderung an Drittmittelgebende, familienbedingte Flexibilisierung durch zusätzliche Mittel zu erleichtern

Stuttgart, den 09.07.2010

Die BuKoF fordert das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die DFG und andere Forschungsprojekte fördernde wissenschaftliche Organisationen und Stiftungen auf, im Falle von Projektförderungen für familienbedingte Flexibilisierungen (Reduzierungen, Ausfallzeiten aufgrund von Elternzeit, Mutterschutz, …) zusätzliche Mittel zur Flexibilisierung von Laufzeiten und für Vertretungsmittel zur Verfügung zu stellen, um die Vereinbarkeit von familiärer und wissenschaftlichen Verpflichtungen zu erleichtern. Orientiert an den Rahmenvorgaben der DFG sind die bewährten Lösungen im Bereich der Qualifikationsstellen nun auf den Bereich der Projektstellen zu übertragen.

Begründung:

Um Chancenungleichheit in der Wissenschaft für Frauen und Männer abzubauen, fordert die BuKoF die Geldgebenden für wissenschaftliche Projekte auf, die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie zu erleichtern. Einen wesentlichen Beitrag stehen sie in der Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln zur Flexibilisierung von Zeit der Schwangerschaft (Parallelbesetzungen von Stellen im Gefahrstoffbereich; Entlastung durch Hiwis, …) und durch die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, die entweder zu Verlängerungen oder zur Beschäftigung von zusätzlichem Personal führen sollten. Diese Möglichkeiten, die bereits für Personen auf Qualifikationsstellen gelten, sollen nun auch auf Personen auf Projektstellen ausgeweitet werden. Orientiert an den Rahmenvorgaben der DFG sind die bewährten Lösungen im Bereich der Qualifikationsstellen auch auf den Bereich der Projektstellen zu übertragen.