Gremien - Fair oder Foul - Besetzung mit Männern und Frauen

Konstanz, den 10.07.09

Beschluss:

Die LaKoG fordert die Landesregierung Baden-Württembergs auf, die Zahl der Frauen in Gremien zu erhöhen und folgenden Beschluss zu fassen:
Werden neue Gremien gebildet, muss die Stelle, die ein Mitglied entsendet, zukünftig immer einen Mann und eine Frau benennen. Daneben wird das Reissverschlußverfahren angewandt: Scheidet ein Mann aus einem Gremium aus, in dem Männer in der Mehrheit sind, muss so lange ein Frau nachfolgen, bis Parität erreicht ist.

Begründung:

Trotz des Gremiengesetzes und Gender Mainstreaming - Beschlusses der Landesregierung haben diese sich noch nicht in den Frauenanteilen in Gremien niedergeschlagen. Um die Sichtweisen beider Geschlechter in Gremien zu repräsentieren ist daher umgehend ein Ministerratsbeschluss erforderlich, der ein Verfahren etabliert, das tatsächlich zu einer signifikanten Erhöhung der Frauenanteile führt (s. auch Ministerratsbeschluss Rheinland-Pfalz).