Familie & Wissenschaft

Am 18. April 2007 trat das Wissenschaftszeitvertragsgesetz in Kraft, das die bisherigen Regelungen zur Befristung von Beschäftigungsverhältnissen in Wissenschaft und Forschung ablöst. In das neue Gesetz wurde ein Vorschlag der Tübinger Initiative „Familienfreundliches HRG“ übernommen, die von der LaKoG unterstützt wurde: Künftig wird die 12-Jahres-Obergrenze für befristete Beschäftigungen im Wissenschaftsbereich für jedes Kind um zwei Jahre verlängert – eine Regelung, die für Mütter und Väter gleichermaßen gilt.

Ab 1. Juli 2008 gibt es einen Rechtsanspruch auf Sonderurlaub für die Betreuung Angehöriger pflegebedürftiger Menschen. Ihnen stehen kurzfristig zehn Tage Sonderurlaub zu, um die Pflege von Angehörigen zu organisieren. Darüber hinaus haben sie Anspruch auf bis zu sechs Monate unbezahlten Sonderurlaub.

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft wird auch im Rahmen des MuT-Programms aufgriffen.