Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen

ESF LogoAm 03. April 2017 hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen zum 15. Mal ausgeschrieben.

Die Anträge müssen bis zum 30. Juni 2017 beim Wissenschaftsministerium eingehen. Die Hochschulen haben jeweils interne Bewerbungsschlusstermine, die in der Regel vier bis sechs Wochen vor dem offiziellen Bewerbungsschluss liegt. Die Förderung beginnt im 1. Quartal 2018.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und alle nötigen Unterlagen finden Sie auf der Homepage des Programms sowie auf der Homepage des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs.

Ziel des Programms

Das von der Landesregierung Baden-Württemberg ausgeschriebene "Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen" hat das Ziel, exzellente Wissenschaftlerinnen an den Universitäten und Hochschulen des Landes Baden-Württemberg zur Habilitation zu ermutigen und sie dazu materiell in die Lage zu versetzen. Die Förderung erfolgt über Mittel für Stellen (TV-L EG 13), die in die Universitäten, Pädagogischen Hochschulen sowie in Musik- und Kunsthochschulen integriert werden. Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahre, drei davon werden vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Europäischen Sozialfonds getragen, anschließend werden bis zu zwei Jahre durch die jeweilige Hochschule finanziert. Für Medizinerinnen gelten besondere Regelungen.

Finanzielle und persönliche Förderung

Die finanzielle Förderung wird einerseits durch die Universität ergänzt, die der Habilitandin die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellt und sie in die Lehre einbindet. Neben der finanziellen Förderung erhalten die Wrangell-Wissenschaftlerinnen aber auch Gelegenheit Verantwortung in Lehre und Fakultät zu übernehmen und in speziell für sie zugeschnittenen Trainings Kompetenzen für ihre Zukunft als Professorin zu erwerben.

Informationen zur Förderung sowie zu den geförderten Wissenschaftlerinnen der Ausschreibungsrunde 2015 können Sie der Pressemitteilung des MWK entnehmen.

Der erste Schritt auf dem Weg nach Stockholm

Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz und Wissenschaftlerinnen des Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramms für Frauen beim Treffen der Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger auf der Insel Mainau, 04. Juli 2014. 

Frauengruppe

Zur Person Margarete von Wrangell

Margarete von Wrangell, die Namensgeberin des Programms, war die erste ordentliche Professorin in
Deutschland. Gegen den z.T. erheblichen Widerstand der Professoren wurde sie 1923 an der Universität Hohenheim (früher: Landwirtschaftliche Akademie) berufen und leitete dort bis zu ihrem Tod 1932 das Institut für Pflanzenernährungslehre.

 Margarete von Wrangell
 
 
Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zum Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen entnehmen Sie bitte dem Internetportal des Programms, zu dem Sie hier gelangen.

Seit Herbst 2014 wird das Programm für die LaKoG von Britta Pachale bearbeitet.

Solten Sie Fragen zum Programm haben, wenden Sie sich bitte an Dr. Dagmar Höppel, Leiterin der Geschäftsstelle:  oder an Britta Pachale: