Projekte

Gipfelstürmerinnen – vielfältige Karrierewege für Akademikerinnen

Bild Gipfelstürmerinnen2Vom 28. – 29. Juni 2018 fand an der Universität Stuttgart die Tagung „Gipfelstürmerinnen – vielfältige Karrierewege für Akademikerinnen“ statt. Veranstalter waren neben der LaKoG die LaKof BW und der VBWW. Über 100 Teilnehmerinnen informierten sich zum Thema Karrierewege in den Richtungen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

Unter dem Motto „Frauen promovieren, lehren, forschen, führen“ wurden inspirierende Vorträge von Keynotespeakerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und außeruniversitären Forschungseinrichtungen angeboten. Kurze Impulsvorträge ermöglichten Einblicke in konkrete Karrierewege. Anwesende Expertinnen gaben Tipps und standen als direkte Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Unterschiedliche Förderangebote der Landesprogramme Baden-Württembergs wurden präsentiert. Zudem hatten die Teilnehmerinnen vielfältige Gelegenheiten vom Bewerbungsmappen-Check bis hin Bild Gipfelstürmerinnen1zum Gespräch mit Führungskräften aus dem Personalbereich. An Infoständen über Fördermöglichkeiten und Coachingangebote im „Markt der Möglichkeiten“ konnten neue Kontakte geknüpft werden.

Im Zentrum der Podiumsdiskussion wurde am Nachmittag des ersten Tages die Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen diskutiert. Das Aufzeigen von Karrierechancen die sich erst auf den zweiten Blick eröffnet haben, ermöglichte den Zuhörerinnen einen erweiterten Blick auf ihre persönlichen Chancen. Es wurde über persönliche Erlebnisse, Hürden und Motivationen berichtet, was thematisch auch in das anschließende Conference Dinner weitergetragen und vertieft wurde.

Bild Gipfelstürmerinnen3Am zweiten Tag wurden fünf Workshops mit unterschiedlichem Fokus angeboten, was die Auswahl für die Teilnehmerinnen schwer fallen ließ. Unter anderem gab es Themen, wie „Chancen auf Uni- oder HAW-Professuren“, „Potenzial erkennen und einsetzen“ und „Wege in die Wirtschaft“. Die Ergebnisse der Workshop-Gruppen wurden im Anschluss im Plenum vorgestellt.
Bereits im Vorfeld war das Interesse an der Tagung so groß, dass ein Anmeldestopp mit Warteliste erforderlich war. Auch im Nachhinein gab es sehr viel positive Resonanz seitens der Teilnehmerinnen und Referentinnen. Es wurde eine regelmäßige Wiederholung der Veranstaltung angeregt.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Die Präsentationen finden Sie hier:

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Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre Brigitte-Schlieben-Lange-Programm"

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Am Mittwoch, 24. Januar 2018 fand im Senatssaal der Universität Stuttgart die Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre Brigitte-Schlieben-Lange-Programm" statt. In den letzten zehn Jahren wurden durch dieses Programm insgesamt 214 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen gefördert. Die Teilnehmerinnen verteilten sich dabei auf verschiedene Förderlinien: Momentan fördert Linie I wissenschaftliche Qualifizierungsverhältnisse während der Postdoc-Phase durch Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen; Linie II fördert künstlerische Entwicklungsvorhaben oder Promotionen an Kunst- und Musikhochschulen und Linie III fördert berufsbegleitende Promotionen mit dem Ziel einer HaW/DHBW-Professur.

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Das Programm hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens gewandelt und dem Bedarf der Teilnehmerinnen angepasst - von der Stipendienförderung ging die Entwicklung beispielsweise hin zur Förderung durch Stellen. Die Vergabe der Förderung, die ursprünglich an den Hochschulen stattgefunden hatte, wurde außerdem zentralisiert und an eine Kommission von Stammgutachterinnen übertragen, zusätzlich werden inzwischen zwei unabhängige externe Gutachten für jeden Förderantrag eingeholt. Das Interesse an dem bundesweit einzigartigen Programm ist ungebrochen, momentan stehen auf der Warteliste für Informationen zur Neuausschreibung 285 Personen.

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Besucht wurde die Veranstaltung von ca 60 Personen, darunter aktuelle und ehemalige Programmteilnehmerinnen, Interessentinnen, aktuelle und ehemalige Mitarbeiterinnen aus den Geschäftsstellen und Gleichstellungsbüros sowie der Hochschulleitungen. Die Forderungen der Teilnehmerinnen und Programmverantwortlichen sind klar: Eine regelmäßige 

und frühzeitig angekündigte Ausschreibung des Programms sowie die Begleitung durch Netzwerk- und Seminarveranstaltungen sollen das Programm auch in Zukunft zu einem exzellenten Förderinstrument machen.  


Aktuelle Informationen zum Programm finden Sie unter diesem Link.

 

 

VBWW-Symposium „Was Frauen forschen - ein wissenschaftliches Kaleidoskop"

Verleihung des Maria Gräfin von Linden-Preis 2017

Am Samstag, den 11. November 2017 fand an der Universität Stuttgart bei dem VBWW-Symposium „Was Frauen forschen" die Verleihung des Maria Gräfin von Linden-Preis statt. Bei dem Symposium präsentieren Wissenschaftlerinnen, die am Beginn ihrer Karriere stehen, ihre Forschungsgebiete und aktuelle, intellektuell herausfordernde Ergebnisse allgemein ver­ständlich daraus. Der Maria Gräfin von Linden-Preis ist auch 2017 in den zwei Kategorien Lebenswissenschaften und Geistes-/ Sozialwissenschaften vergeben worden.

In der Kategorie Lebenswissenschaften gewann die Physikerin Maxi Deliah Frei, M.Sc. Phys. von der Universität Freiburg mit ihrem Vortrag „Strom aus Blutzucker“ den ersten Preis. Frei ist seit 2013 Doktorandin am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg. Ihre Doktorarbeit zum Thema „Implantierbare Glukosebrennstoffzellen“ wird durch Stipendien der Deutschen Forschungs­ge­meinschaft (DFG) und der Fritz-Hüttinger-Stiftung gefördert. „Forschung allgemeinverständlich zu präsentieren ist meiner Meinung nach unheimlich wichtig für Wissenschaft und Gesellschaft. Dafür mit einem Preis geehrt zu werden, freut mich besonders“ (Zitat Frei).

In der Kategorie Geistes-/Sozialwissenschaften gewann die Kunsthistorikerin Nausikaä El-Mecky, M.Phil., PhD (cantab) von der Heidelberg School of Education. Sie gewann den ersten Preis mit ihrem Vortrag zu „Gefährliche Kunst“. El-Mecky promovierte in Cambridge mit dem Thema „Dangerous Arts“ und war zwischen 2013 und 2015 in verschiedenen akademischen, künstlerischen und kommerziellen Rollen in der Kunstwelt tätig. Seit 2015 ist sie PostDoc in Heidelberg und seit diesem Jahr Mitglied der ‚Jungen Akademie‘. "Ich beschäftige mich seit über zehn Jahren eingehend mit der Zerstörung von Kunst, denn gerade hier lässt sich der tatsächliche Einfluss  und die Macht verschiedener Kunstwerke ablesen: in diesem Kontext sind Menschen bereit, ihr Leben zu opfern – sowohl für das Beschützen als auch für die  Zerstörung eines Kunstwerks" (Zitat El-Mecky).

Mit dem Preis zeichnet der Verband Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen (VBWW) die Wissenschaftlerinnen aus, die didaktisch und inhaltlich den jeweils besten Vortrag in ihrer Kategorie präsentiert haben. Das Symposium findet in Kooperation mit der LaKoG statt.

Weitere Informationen zum VBWW und zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

FaberChe - Fachgesellschaften bergen Chancen für exzellente Wissenschaftlerinnen

Fachgesellschaften spielen eine bedeutende Rolle als Vertretung der Fachinteressen und bei politischen Entscheidungsfindungen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „FaberChe – Fachgesellschaften bergen Chancen für exzellente Wissenschaftlerinnen“ (Förderkennzeichen: 01FP1601) untersucht erstmals, ob und wie Fachgesellschaften zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen. Basierend auf Informationsmaterialien von und über Fachgesellschaften, Gesprächen mit dem wissenschaftlichen Beirat und Expert_innen-Interviews, werden in der Projektlaufzeit drei Workshops und eine Fachtagung durchgeführt, um den „Wissenschafts-Praxis-Dialog“ zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

"Aufwind"-Buch ab jetzt erhältlichAufwind

Das BMBF geförderte Forschungsprojekt „Aufwind mit Mentoring“ unter der Leitung von Dagmar Höppel untersucht die Effekte von Mentoring-Programmen in der Wissenschaft. Es schließt damit eine große Lücke in der Mentoring-Forschung. Dazu wurden neun Mentoring-Programme als eine Maßnahme zur Karriereförderung von Frauen in der Wissenschaft analysiert.

Das Buch kann online im Nomos Shop erworben werden.

 

Geschichte der Frauenbewegung - online

Ob Fotos, Briefe oder Aufsätze - Zeugnisse zur Geschichte der Frauenbewegung gibt es viele, doch sie sind verstreut über Museen und Archive im ganzen Land. In Zukunft wird dieser historische Schatz für alle Interessierten online zugänglich sein. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig gab gestern (Dienstag) den Startschuss für den Aufbau des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF). Dort sollen erstmals gesammelte Informationen zur Geschichte der Frauenbewegung digitalisiert auf einem Fachportal für die Öffentlichkeit präsentiert werden.

"Endlich wird es möglich sein, wertvolle Originale zum Beispiel aus dem Nachlass von Elisabeth Selbert - eine der "Mütter des Grundgesetzes" - über das Internet zu finden", betonte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig: "Was mutige Frauen vor Jahrzehnten und Jahrhunderten dachten und taten, ist immer noch viel zu wenig bekannt. Mit dem Fokus auf Frauen als Zeitzeuginnen und Vorkämpferinnen zum Beispiel für das Frauenwahlrecht, erscheint die deutsche Geschichte in einem ganz anderen Licht. Ich bin stolz darauf, dass wir diesen Frauen eine digitale Plattform geben und sie so unvergesslich werden lassen."

Das BMFSFJ unterstützt das Digitale Deutsche Frauenarchiv mit 1,2 Millionen Euro jährlich bis zum Jahr 2019. Außerdem erhalten das Archiv der deutschen Frauenbewegung Kassel (AddF) und der FrauenMediaTurm Köln (FMT) jeweils 250.000 Euro jährlich von 2016 - 2019.

Ziel des DDF ist es, die vielfältigen Perspektiven der Frauenbewegungen widerzuspiegeln. Dabei werden historische und aktuelle Fragen zeitgemäß präsentiert und in fachspezifischen Dossiers erklärt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Frauenbewegung in der DDR und auf die Zeit der Wendejahre gelegt. Das DDF bietet die Grundlage für Forschungs-, Bildungs- und Informationsarbeit und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellungs- und Genderpolitik.

Interessierte Nutzerinnen und Nutzer mit wissenschaftlichem oder pädagogischem Hintergrund, Medienvertreterinnen und Vertretern, aber auch Suchmaschinen wie Google, bekommen somit dauerhaften Zugriff auf die einzigartigen Materialien der fast 40 deutschsprachigen Archive des i.d.a.-Dachverbands.

Im i.d.a.-Verband sind Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Italien organisiert. Sie arbeiten eng vernetzt zusammen und ergänzen sich in Bezug auf Bestände und Schwerpunkte. Das DDF wird ihre Schätze erstmals zusammenführen und sie dauerhaft für alle zugänglich machen.

Die Geschäftsstelle DDF startet zum 1.7.2016 mit dem Aufbau des online-Angebotes. Ab 2018 finden Sie das Projekt hier.

Neuer Gesetzesentwurf zum Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz, welches seit 1952 gilt, wurde bislang in nur wenigen Regelungsbereichen geändert. Deshalb wurde nun aufgrund der gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ein neuer Entwurf erstellt. Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das neue Mutterschutzgesetz beschlossen, welches am 01. Januar 2017 in Kraft treten soll.

Für den genauen Gesetzesentwurf, können Sie hier weitere Informationen erlangen.

Wahlprüfsteine der LaKoG zur Landestagswahl 2016 in Baden-Württemberg

Die LaKoG hat für die kommende Landtagswahl einen Fragekatalog an die im Landtag vertretenen Fraktionsvorsitzenden  formuliert,  der  zentrale Anliegen  der  Wissenschaftlerinnen  und der Gleichstellungsbeauftragten aufgreift. Ziel der Wahlprüfsteine ist es, Ihnen bei der Wahl als Unterstützung und Anregung zu dienen. Sie können die Wahlprüfsteine nutzen, um die Position Ihrer Partei nochmals zu prüfen. Sie können sie aber auch nutzen, um mit Ihren Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen.

Die Antworten sind vollständig wiedergegeben. Die Positionen sind daher weder paraphrasiert noch bewertet. Sie haben damit die Chance, sich unvoreingenommen selbst einen Eindruck verschaffen zu können. Wir hoffen, dass wir hiermit bei der Meinungsbildung vor und nach der Wahl behilflich sein können.

Die Wahlprüfsteine mit den vollständigen Antworten der Parteien finden Sie hier.

Aktiv in Wissenschaft und Familie

 

Netzwerkveranstaltung des Brigitte-Schlieben-Lange-Programms für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen mit Kind

Die Phase nach der Promotion stellt für Wissenschaftlerinnen mit Kind nach wie vor eine besonders große Herausforderung dar. Zahlreiche hochqualifizierte und talentierte Frauen verlassen Hochschulen und Forschungsinstitute in dieser Zeit. Dass es auch anders geht, zeigen die Teilnehmerinnen des „Brigitte-Schlieben-Lange-Programms“, einem Förderprogramm für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen mit Kind. Sie alle beweisen, dass sich Engagement in Wissenschaft und Familie keineswegs ausschließen.

Wie es konkret gelingt, zugleich „Aktiv in Wissenschaft und Familie“ zu sein, stand im Zentrum der 5. Netzwerkveranstaltung des Programms Anfang Dezember 2015. Im Senatssaal der Universität Stuttgart trafen sich ehemalige und aktuelle Programmteilnehmerinnen, Gleichstellungsbeauftragte sowie Interessierte aus Politik und Forschung, um sich über aktuelle Themen im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft auszutauschen.

Weiter Informationen finden Sie hier

 

Fachtagung "Hauptgewinn Mentoring"am 1. und 2. Oktober 2015

Das Netzwerk 'Mentoring BW' lädt am 1. und 2. Oktober 2015 zu der 2-tägigen Fachtagung "Hauptgewinn Mentoring" mit der zentralen Frage "Wie profitieren Wissenschaft und Wirtschaft von Mentoring-Programmen an Hochschulen?" an der Universität Hohenheim ein.

Das Netzwerk 'Mentoring BW' ist ein Zusammenschluss innovativer Mentoring-Programme an Hochschulen in Baden-Württemberg, die das Ziel verbindet, die Potentiale von Schülerinnen, Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen zu entwickeln und ihre Talente zu fördern.

Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Personalentwicklung und Qualitätssicherung der Hochschulen und des Landes.

  • Wir laden Sie ein mit Mentoring-ExpertInnen ins Gespräch zu kommen, sich über Ihre Erfahrungen mit Mentoring auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen. In den drei Workshops stehen einzelne Aspekte aus der Mentoring-Praxis im Fokus:
  • Potenzialaktivierendes Mentoring nach dem Ressourcenorientierten Ansatz
  • Strategische Potenziale des Mentoring-Managements
  • Produktive Korrespondenzen von Mentoring und Personalentwicklung

 

Viel Positives und ein paar verpasste Chancen - Gleichstellungsbeauftragte diskutieren Auswirkung gesetzlicher Neuerungen auf Geschlechtergerechtigkeit in den Hochschulen des Landes

Am 28. Juli lud die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an wissenschaftlichen Hochschulen (LaKoG) zu sich ein, die dreimal jährlich tagt, um aktuelle gleichstellungspolitische Entwicklungen zu diskutieren und Handlungsbedarf zu formulieren. Hier finden Sie die Pressemitteilung.

Prof. Dr. Elisabeth Cheauré von der Universität Freiburg erhält Landesverdienstorden

Frau Prof. Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Cheauré, Professorin für Slavische Philologie und Gender Studies, hat für ihr Engagement im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen am 3. Mai 2014 die höchste Auszeichnung des Landes Baden-Württembergs verliehen bekommen. Die ehemalige Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten hat sich intensiv für die Interessen von Frauen in Forschung und Lehre eingesetzt und war maßgeblich an der Novellierung des Hochschulgesetzes und der Entwicklung neuer Initiativen beteiligt. Heute setzt sie sich als Professorin an der Universität Freiburg für Nachwuchswissenschaftlerinnen ein. Und forscht und lehrt zu Genderthemen.

Wir gratulieren Frau Prof. Dr. Elisabeth Cheauré herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit als Expertin in unserem MuT-Mentoring Programm.

Landesverdienstorden Cheaure

MuT-Mentoring und Training Programm 2014 jetzt online

MuT-Mentoring unterstützt und fördert hochqualifizierte Nachwuchs- wissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg und besteht aus den beiden großen Elementen Mentoring und Training.

Schwerpunkt des Trainingsprogramms ist in diesem Jahr das Thema "Berufung". Neben einer ersten einführenden Veranstaltung zu "Beruf, Berufung, Berufungsverfahren" finden Sie im Programm eine Reihe von Veranstaltungen aus diesem Themenfeld - von Berufungsverhandlungen bis Personalführung. Ergänzt wird dies durch eine ausgewogene Mischung neuer und bewährter Kurse, die Schlüsselqualifikationen (z. B. Rhetorik, Selbstdarstellung) sowie laufbahnrelevantes Handlungswissen (z. B. Drittmittel einwerben, Bewerbung) vermitteln.

 

Pflegereform auf dem Weg – Familienauszeit finanziell anerkannt

Die von der großen Koalition angekündigten Neuerungen in der Pflege alter und pflegebedürftiger Menschen nehmen Formen an. Die zehntägige „Familien-Auszeit“ wird ab dem kommenden Jahr mit einer Leistung, die knapp 70 Prozent des beitragspflichtigen Bruttolohns ausmacht, vergütet. Bislang war diese Auszeit zwar möglich, aber unbezahlt. Außerdem soll es leichter werden, Senioren in Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflege zu geben, oder pflegende Angehörige durch ambulante Dienste zu entlasten.

Bis 2017 wird es dann fünf und nicht mehr wie bisher nur drei Pflegestufen geben. Für Beschäftigte gibt es eine weitere wichtige Neuerung, die sie in Notfall-Situationen, wie beispielsweise die Organisation der Pflege unterstützt.

e-Fellows - Größte Stipendien-Datenbank Deutschlands

e-fellows.net ist mit über 800 Stipendien von 400 Stiftungen, Hochschulen, Universitäten und anderen Institutionen die größte Stipendien-Datenbank Deutschlands. Kostenlos und ohne Registrierung können Interessenten – egal ob Schüler, Studierende, Wissenschaftler, Forscher oder Habilitanden – dort nach einem passenden Stipendium suchen.

Zusätzlich enthält die Plattform einen aktuellen Kalender über viele wichtige Karriere-Events, eine Jobbörse und zahlreiche Artikel, die bei wichtigen Fragen rund um Studium und Forschung helfen. Die Datenbank finden Sie hier

 Aktiv in Wissenschaft und Familie

Netzwerkveranstaltung des Brigitte Schlieben-Lange-Programms für Wissenschaftlerinnen mit Kind

Am Montag, den 10. Dezember 2012 findet die diesjährige Netzwerkveranstaltung des Brigitte Schlieben-Lange-Programms für Wissenschaftlerinnen mit Kind an der Universität Stuttgart statt.
Für alle Stipendiatinnen und Interessierten soll diese Veranstaltung eine Gelegenheit bieten, sich nicht nur untereinander vernetzen zu können, sondern auch einige der hochschulpolitischen Entscheidungsträger anzutreffen und Hintergrundinformationen über Themen wie Wissenschaft und Vereinbarkeit zu erhalten.

Die Broschüre "Faire Berufungsverfahren" jetzt online

Die von der LaKoG erstellte Broschüre ‚Faire Berufungsverfahren. Empfehlungen zur Qualitätssicherung und Chancengleichheit’ wendet sich an alle, die sich mit Berufungsverfahren beschäftigen: Berufungskommissionsmitglieder, Fakultätsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die Synopsen erstellen und Telefonauskünfte erteilen, Gleichstellungsbeauftragte und Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit dem Berufungsgeschehen aus Sicht der Hochschulen vertraut machen möchten. 

Hier gelangen Sie zu der Handreichung ‚Faire Berufungsverfahren. Empfehlungen zur Qualitätssicherung und Chancengleichheit’.

"Biodiversity in the Balance", 13. EMBL Science & Society Conference in Heidelberg: 9. und 10. November 2012

Am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg findet unter dem Thema “Biodiversity in the Balance: Causes and Consequences” eine Konferenz statt, bei der wichtige Forschungsbereiche der Lebenswissenschaften in einem allgemein verständlichen Rahmen vorgestellt werden. Ziel der Konferenz ist, das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen und den Dialog zwischen BiologInnen, Verhaltens- und SozialwissenschaftlerInnen, Studierenden und Besuchern anzuregen. Die Anmeldefrist: 11. Oktober 2012. Weitere Informationen zur Tagung hier.

Nominierungsaufruf für den Marie Curie Preis

Der Marie Curie Preis wird jedes Jahr an ehemalige und aktuelle Marie Curie Stipendiaten verliehen. Für den Preis nominiert werden können Fellows, die durch KollegInnen oder ProfessorInnen, dem Arbeitgeber oder ihre Gasteinrichtung vorgeschlagen werden. Der Preis wird in den folgenden drei Kategorien verliehen: - Communicating Science - Innovation and Entrepreneurship - Promising Research Talent (nur für "early stage researchers") Die Nominierungsfrist endet am 31. August 2012. Weitere Informationen zum Wettbewerb hier.

ICT Proposers Day in Warschau: 26./ 27. September 2012 – Anmeldung ab sofort möglich

Die neuen Forschungsprioritäten des „Information and Communication Technologies Programme“ (ICT) der EU für das Jahr 2013 werden in Warschau vorgestellt. Repräsentanten der Europäischen Kommission informieren aus erster Hand, wie man an Ausschreibungen des 1,5 Milliarden starken Förderfonds teilnimmt und stellen die Forschungsprioritäten für das Jahr 2013 vor. Eine gute Gelegenheit sich mit den erwarteten 2000 Teilnehmerinnen und potentiellen PartnerInnen aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Wirtschaft und Industrie, Mittelstand und Politik aus ganz Europa zu vernetzen.

Weitere Informationen hier.

Fachtagung "Aufwind mit Mentoring" am 14. und 15. Juni 2012 an der Universität Hohenheim

Am 14. und 15. Juni 2012 wird an der Universität Hohenheim die 2-tägige Fachtagung von "Aufwind mit Mentoring" mit dem zentralen Thema »Frauen auf dem Weg in akademische Spitzenpositionen« stattfinden.

Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, die im Projekt gewonnenen Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und auf dieser Basis eine rege Diskussion über die sich daraus ergebenden Implikationen für Mentoring zu führen.

Sie haben die Möglichkeit, mit Mentoring-Expertinnen und -Experten ins Gespräch zu kommen und sich über Ihre Erfahrungen mit Mentoring auszutauschen. Ansprechpartnerinnen aus den Kooperationsprogrammen werden vor Ort sein, so dass es außerdem Gelegenheit gibt, eigene Netzwerke im Bereich Mentoring und Gleichstellung zu stärken und/oder neue zu erschließen.

Aktuelle Ausschreibung des Margarete von Wrangell-Programms

Am 23. April 2012 hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen zum 10. Mal ausgeschrieben.

Die Anträge müssen bis zum 01. August 2012 beim Wissenschaftsministerium eingehen. Bitte erkundigen Sie sich an Ihrer Hochschule nach dem internen Bewerbungstermin, der in der Regel vier bis sechs Wochen vor dem offiziellen Bewerbungsschluss liegt. Der Beginn der Förderung ist für das 1. Quartal 2013 geplant.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und alle nötigen Unterlagen finden Sie hier, auf der Homepage des Programms sowie auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs.

Pressemitteilung: Fünf Jahre Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Mit Nachdruck für mehr Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen. Fünf Jahre Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Die Ziele der Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind noch nicht erreicht. Insbesondere die Geschwindigkeit, mit der der Anteil von Frauen in Führungspositionen in den letzten Jahren gestiegen ist, entspricht nicht den Erwartungen. Weitere Maßnahmen sind daher auch in Zukunft zwingend erforderlich.

Qualitätssicherung in Berufungsverfahren - Internationales Symposion

-Ergebnisdokumentation-

Symposium LogoKnapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am 08. und 09.  Dezember 2011 auf Schloss Hohenheim, wie fair Berufungsverfahren auf Professuren sind. Das von der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG) ausgerichtete internationale Symposium stellte ‚Gute Beispiele’ vor und zeigte Wege, mehr Qualität in Berufungsverfahren zu verankern. 

Weitere Informationen über die Veranstaltung finden sie hier.

Ausschreibung des Efas-Nachwuchsförderpreises 2012

Der Preis wird für Abschlussarbeiten (Diplom/Magister, Bachelor/Master, Dissertationen) verliehen, die im Jahr 2011 abgeschlossen wurden und eine thematische Ausrichtung auf Frauen- und Geschlechterforschung im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext aufweisen. DIe Höhe des innovativen Preises ist mit 500 € bis 750 € dotiert. 

„Young Investigator Groups“ am KIT - Ausschreibung bis 30.03.2012

 Bereits zum 9. Mal bietet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Absolventinnen und Absolventen aus aller Welt die Möglichkeit, eine eigene Forschungsgruppe am KIT zu etablieren und zu leiten und mit dieser ein eigenes Forschungsprogramm durchführen. 

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

„Aufwind mit Mentoring“ 

BMBF-Projekt zur Evaluation zur Wirkung von Mentoring-Programmen

Welche Effekte haben Mentoringbeziehungen wirklich auf die Karriere von Frauen? Der Frage geht das BMBF-Projekt „Aufwind mit Mentoring“ nach, das die Wirksamkeit von Nachwuchsförderprogrammen am Beispiel von Mentoring untersucht. Erstmals Ende der 1990er Jahre gezielt in der Wissenschaft eingesetzt, gelten Mentoringprogramme heute als wichtiges Instrument besonders zur Karriereförderung von Frauen. Bisher gibt es jedoch nur vereinzelt Evaluationen, die sich mit der Langzeitwirkung solcher Programme beschäftigen und diese miteinander vergleichen. An diesem Punkt setzt das Projekt an: Es vergleicht neun Mentoringprogramme deutschlandweit, sichtet Best-Practice-Modelle, entwickelt Qualitätsstandards und leitet daraus Handlungsempfehlungen für bestehende und zukünftige Programme ab. 

Im Mittelpunkt der Studie stehen Mentees und ihre Karriereverläufe. 

Darüber hinaus wird der Einfluss von Mentoring auf das professionelle Selbstverständnis und die Führungskompetenzen der Mentorinnen und Mentoren sowie sein Einfluss auf institutionelle Strukturen und Wissenschaftskulturen untersucht.

„Unser Ziel ist es, zu untersuchen, ob Mentoring ein wirksames Instrument der Personalentwicklung und zur Rekrutierung wissenschaftlichen Nachwuchses ist. Es soll analysiert werden, ob Frauen mit Mentoring leichter in Führungspositionen gelangen. Zudem soll sich zeigen, ob Mentoring einen Einfluss auf die Strukturen von Institutionen hat und dazu beiträgt, Mentorinnen und Mentoren für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu sensibilisieren“, so die Leiterin des Projekts, Dr. Dagmar Höppel. 

Auf einer Homepage wird in kompakter Form über den momentanen Stand der Evaluation und die Hintergründe des Projekts informiert. 

Noch Fragen? Wenden Sie sich direkt über die Homepage an das Projektteam:

  • Projektleitung: Dr. Dagmar Höppel
  • Dr. Emily Overbeck

LaKoG Geschäftsstelle, Kronenstr. 36, 70174 Stuttgart, 0049 711 685-82000, 0049 711 685-82001,

Logoleiste

Homepage „Aufwind mit Mentoring“ in Betrieb genommen

Welche Effekte haben Mentoring-Programme wirklich auf die Karriere von Frauen? Dieser Frage widmet sich das BMBF-Projekt „Aufwind mit Mentoring“, das die Wirksamkeit von Mentoring-Programmen für Frauen untersucht. Das Projekt ist in der LaKoG-Geschäftsstelle an der Universität Stuttgart angesiedelt.

Frauen in Führungspositionen: "Women-on-Board-Index" schafft Transparenz

Am 17. Februar wurde der Index "Women-on-Board" vorgestellt. Er gilt als wichtiger Baustein hin zu mehr Transparenz und damit zu mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft. Über den Women-on-Board-Index wird in den kommenden Jahren die Möglichkeit geschaffen, die Ergebnisse der Selbstverpflichtung der Unternehmen zu messen. Der Index dokumentiert die Präsenz von Frauen in den Chefetagen von 160 börsennotierten Unternehmen. Weitere Details finden Sie hier.

Mach den Gehalts-Check!

Nach wie vor erhalten Frauen trotz der gleichen oder gleichwertigen Arbeit oft nicht das gleiche Gehalt wie Männer.  Überprüfen Sie Ihr eigenes Gehalt anhand eines dreistufigen Tests.

Sie alle können mit dem Instrument überprüfen, wo der Grundsatz der Entgeltgleichheit tatsächlich eingehalten wird und wo nicht.

LaKoG als Good-Practice-Beispiel in internationaler Datenbank  

Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG) wird in der Datenbank des internationalen Projekts GENDERA als ein Beispiel für good practice genannt. Dort sind die Daten von insgesamt 60 Projekten aus neun Ländern gesammelt, welche erfolgreich daran arbeiten, die Gender-Balance in Forschungsinstitutionen zu verbessern.

Neue Datenbank zur Bewertung der Forschungsleistung in Deutschland

Wie viel habe ich publiziert? Wie oft werde ich zitiert? Das neu gegründete virtuelle „Kompetenzzentrum Bibliometrie für die deutsche Wissenschaft“ sammelt und ergänzt Publikationsdaten deutscher WissenschaftlerInnen, um diese Fragen zu beantworten. Zudem werden bibliometrische Indikatoren und Methoden kritisch überprüft und weiterentwickelt.

Das KompetenzzentrumBibliometrie soll bis 2012 aufgebaut sein.

Margarete von Wrangell-Datenbank für Stipendiatinnen

Die LaKoG hat mit finanzieller Unterstützung des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg ein Internetportal mit Informationen rund um das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm eingerichtet. Sie finden hier auch eine Datenbank der Stipendiatinnen und ehemaligen Stipendiatinnen es Programms. Das Internetportal ist ein dauerhaftes Angebot der LakoG.

Kinderbetreuung

- Angebote an Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg

Im Jahr 2006 hat die LaKoG mit finanzieller Unterstützung des Wissenschafts- ministeriums Baden-Württemberg ein Internetportal aufgebaut, in welchem Kinderbetreuungsangebote an den wissenschaftlichen Hochschulen des Landes übersichtlich eingesehen werden können. Zudem bietet das Portal Information rund um das Thema Studieren und Forschen mit Kind(ern). Das Internetportal ist ein dauerhaftes Angebot der LakoG.

Im Jahr 2006 hat die LaKoG mit finanzieller Unterstützung des Wissenschafts- ministeriums Baden-Württemberg ein Internetportal aufgebaut, in welchem Kinderbetreuungsangebote an den wissenschaftlichen Hochschulen des Landes übersichtlich eingesehen werden können. Zudem bietet das Portal Information rund um das Thema Studieren und Forschen mit Kind(ern). Das Internetportal ist ein dauerhaftes Angebot der LakoG.

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